Leukämie u. Lymphom SHG Ruhr-Lippe e.V.

SELBSTHILFEGRUPPE BEI LEUKÄMIE UND LYMPHOMEN BEI ERWACHSENEN

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GIB NIEMALS AUF!

Unsere Selbsthilfegruppe (SHG) hat sich im August 2000 gegründet. Wir sind ein eingetragener, gemeinnütziger Verein und 46 eingetragene Mitglieder stark (Stand März 2016). Wir treffen uns jeden vierten Samstag im Monat im DRK-Heim in Werl, von 14.00 Uhr bis 16.30 Uhr (siehe Anfahrt). Die Gruppenstunden sind offen, und Sie als Betroffene, Angehörige und Interessierte, sind herzlich willkommen. In regelmäßigen Abständen finden im Rahmen unserer Gruppenstunden Informationsveranstaltungen rund um das Thema Leukämie, Lymphome und angrenzende Bereiche statt. Stöbern Sie ein wenig auf unseren Internetseiten. Gerne können Sie uns kontaktieren, um nähere Information zu erfahren. Oder besuchen Sie doch einfach unsere nächste Gruppenstunde!

Ihr Vorstand der Leukämie und Lymphom SHG Ruhr-Lippe e.V.

In Kürze / vor Kurzem

25.06.2016: „Mein letzter Wille“ Rechtsanwältin Frau Christiane Streßig

Am 25.06.2016 besuchte uns die Rechtsanwältin Frau Christiane Streßig von der Kanzlei Kahlert – Padberg aus Hamm, um uns über die verschiedenen Möglichkeiten des Erbrechtes aufzuklären.

Sie zeigte an Hand von Fallbeispielen auf, wie rechtskonform ein eigenhändiges und handgeschriebenes Testament aussehen muss. Sie erklärte aber auch die Fallstricke, die sich aus vermeintlich richtigen Formulierungen ergeben. Unsicherheiten treten oft auf bei formell nicht richtig verfassten „Verfügungen von Todes wegen“, also Testamenten oder Erbverträgen. Bei Verstößen gegen gesetzliche Vorschriften ist ein solches Schriftstück unwirksam und führt oft zu Streitigkeiten unter den vermeintlichen Erben.

Auch ein wirksames „Berliner Testament“ kann im Nachhinein unvorhergesehene Folgen haben. Das rechtskräftige „Berliner Testament“ kann später, also nach dem Todesfall eines der Begünstigten, nicht mehr geändert werden und hat eine Bindungswirkung auch für ein nachträgliches, eigentlich formelles Testament.

Auch unklare, nicht präzise Inhalte machen ein Testament unwirksam, so dass dann wieder die gesetzliche Erbfolge eintritt.

Ein vom Notar ermittelter tatsächlicher Wille und das daraus erstellte Testament verhindert spätere Konflikte. Er überzeugt sich von der Geschäftsfähigkeit und berät und belehrt den/die Testierenden. Außerdem können durch dieses notarielle Testament die Kosten für einen Erbschein vermieden werden, der sonst auch von den Banken eingefordert wird.

Die Gebühren für ein notarielles Testament beziehen sich auf den Wert des Vermögens und sind danach gestaffelt.

Pflichtteilsberechtigt sind Kinder und Abkömmlinge verstorbener Kinder, Ehegatten und eingetragene Lebenspartner (LPartG) sowie Eltern (wenn keine Kinder vorhanden sind), wenn sie durch Verfügung von Todes wegen von der gesetzlichen Erbfolge ausgeschlossen sind. Die Pflichtteilsquote liegt bei ½ der gesetzlichen Erbquote.

Dieser Nachmittag hat sicher noch viele Fragen offen gelassen, hat uns aber darauf aufmerksam gemacht, dass ein Testament dringend erforderlich ist, um spätere Streitigkeiten um ein Erbe zu vermeiden.

Lange Zeit war ich krank, unheilbar krank

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